Alt trifft Neu

 

Wie schafft man es, ein denkmalgeschütztes Gebäude so umzubauen und das gebaute Ensemble so zu erweitern, dass man den neu gestellten nutzungsspezifischen und architektonischen Anforderungen gerecht kommt, ohne die historisch tradierte Architektur zu verletzen?

Mit Konzepten wie der modernen Reinterpretation althergebrachter Bauelementen wie die Fenstereinfassung, das Lochfenster oder der Dachüberstand, haben wir versucht, uns mit dem rückwertigen Neubau auf subtiler Art und Weise dem Bestand anzunähern.

Im Bestand selbst fand eine Öffnung des kleingliedrigen Grundrisses statt unter Erhalt gewisser historisch relevanten Strukturen.

Die Architektursprache des oben stehenden Einfamilienhauses hingegen richtet sich nach den modernen Flachdachbauten der unmittelbaren Umgebung und entkoppelt sich somit bewusst von der historisch geprägten Gebäudegruppe an der Strasse

Foto © Lilli Kehl